IV. Leistungen

IV.1 Ablaufschema

Diese Tabelle stellt den chronologische Ablauf der drei Leistungsmodule Mi, M II, M III dar, geordnet nach den drei Leistungsbereichen. Die Erläuterungen finden Sie unter den jeweiligen Schaltflächen. In welchem Verhältnis diese Leistungen in der Regel zueinander stehen finden Sie unter Gewichtung.

Kindbezogene
Leistungen
Eltern-/ und familien-
bezogenen Leistungen
Sozialraum- /und netzwerk-
bezogene Leistungen
M I
Offenes
Beratungs-
angebot

M II
Eingangs-
diagnostik

M III
Förderung/
Behandlung –
Orientierungs-
phase

Förderphase

1. Anmeldung
2. Anamnese
3. Diagnostik
  – Päd./Psych.
     Diagnostik
  – HP-Diagnostik
  – Sprachbefund
  – ET-Befund
  – PT- Befund
4. Aufnahmeteam
5. Arbeitsbündnis
6. Fallmanagement
7. Fallteam
8. Förderung/
    Behandlung

  – Psych./Kinder-
     psychotherapie
  – HP
  – SPR
  – ET
  – PT
9. Verlaufs-/
Abschlussdiagnostik

  – Päd./Psych.
     Diagnostik
  – Sprachbefund
  – HP-Diagnostik
  – ET-Befund
  – PT- Befund
10. Fallteam
    – weiter in M III
    oder
11. Entlassung
1. Anmeldung
2. Erstgespräch/
    Anamnese

 - Med. Diagnosen
 - Fremdbefunde
 - Elternberatung
 - Elternbegleitung
3. Elternberatung/
    Elternbegleitung
4. Aufnahmeteam
5. Arbeitsbündnis
6. Fallmanagement
7. Fallteam
8. Elternberatung/
   -begleitung/
    Elternbildung

 - Elternseminar
 - Eltern-Kind-Gruppe
 - Elternabende
 - Elterntraining
9. Elternberatung/
    -begleitung
10. Abschluss-
      empfehlungen
1.Formelle Netzwerke
1.1 Pädagogisch- sozialer Bereich

  1.1.1 Regelkindergärten (Kiga)
  1.1.2 Einzelintegration (EI) im Regelkindergarten
  1.1.3 Heilpädagogischer Fachdienst (HFD)
  1.1.4 Integrative Tagesstätten (ITK)
  1.1.5 Förderzentren:
        – Mobile sonderpädagogische Hilfen (MSH)
        – Schulvorbereitende Einrichtungen (SVE)
        – Förderschulen
  1.1.6 Regelschulen
  1.1.7 FF für Sinnesgeschädigte
  1.1.8 Beratungsstellen, psycho-soziale Dienste
        (wie Migrationsbeaufragte, Sprach-
        und Kulturvermittler, Stadtteilmütter,
        Schreibabyberatung etc.
  1.1.9 Heilpädagogische Praxen
  1.1.10 Schul- / Sozial- / Jugendämter
          (SPFH, ASD, KoKI etc.)

1.2 Medizinisch-therapeutischer Bereich
  1.2.1. Kooperationsärzte
  1.2.2 Sozialpädiatrische Zentren (SPZ)
  1.2.3 (Fach-)Kliniken, (Fach)-ärzte
  1.2.4 Med. Spezialdienste (wie Familienheb-
         ammen, Häusliche Kinderkrankenpflege etc.)
  1.2.5 Praxen für PT, ET, LOG, Psychotherapie,
         Kinder- und Jugendpsychiatrie
  1.2.6 Staatl. Gesundheitsamt

2. Informelle Netzwerke
2.1 Selbsthilfegruppen (Autismus, Down-Syndrom.
      FG, Anfallskinder etc)
2.2 Elternvereine- verbände- initiativen
2.3 Bildungs- Kultur-Sportvereine, Verbände,
      Firmen, Stiftungen etc.
2.4 Berufs- Fachverbände, Fach(hoch)schulen,
      Fachöffentlichkeit, Gremien, Behörden
2.5 Medien/öffentlichkeit, Stadt, Landkreis
      Gemeinden, Kirchengemeinden

IV.2 Gewichtung

Die nachfolgende übersicht zeigt die Gewichtung der jeweiligen Leistungen in den drei Modulen.
Das Modul III wird in pädagogische und medizinische Leistungen gegliedert.
Bei den med. Diensten wird zwischen fest angestelltem Personal und Personal aus Kooperationspraxen differenziert.

Kindbezogene
Leistungen
Eltern-/ und familien-
bezogenen Leistungen
Sozialraum- /und netzwerk-
bezogene Leistungen
M I Offenes Beratungsangebot (OBA)

niedrig hoch mittel
M II Eingangsdiagnostik

hoch hoch mittel
M III Förderung
Kinderpsychotherapie/Heilpädagogik

hoch hoch hoch
M III Behandlung (LOG,ET.PT)
festangestellte Mitarbeiter

hoch hoch mittel
M III Behandlung (LOG,ET,PT)
Personal aus Kooperationspraxen

hoch niedrig niedrig

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